Lehrstuhlprofil

Anspruchsniveau
 
Logistikmanagement versteht sich als interorganisatorisches Beziehungsmanagement, das sich die Verbesserung der logistischen Profitabilität aller involvierten Akteure, die an einem Logistiksystem beteiligt sind zum Ziel gesetzt hat. Das Theoriefundament fußt auf den grundlegenden Ideen der Transaktionskostentheorie, Netzwerktheorie und dem Resource-Based-View. Außerdem erlaubt der Querschnittscharakter der Logistik auch die Berücksichtigung von Schnittstellenproblematiken insbesondere zu den Bereichen Marketing-, Produktions- und Technologiemanagement aber auch die Vernetzung mit anderen Disziplinen, insbesondere aus den Bereichen Naturwissenschaft, Mathematik und Ingenieurwissenschaften.
 
Vor diesem Hintergrund ist es eine große Aufgabe das Feld sowohl aus theoretischer als auch aus methodischer Sicht nachhaltig zu bearbeiten. Das Ziel liegt in der Entwicklung einer allgemeinen Logistiktheorie, die auf einem organisatorischen, wirtschaftlichen und technologischen Fundament aufbaut.
 
Verständnis
 
Wir haben uns das Ziel gesetzt Ansätze für die Logistikforschung und -praxis zu entwickeln, die dazu beitragen relevante Problemstellungen nützlich zu lösen – entsprechend dem Grundsatz:
 
Das Problem bestimmt die Theorie und Methode (theory and method follow the problem). Daraus leiten sich folgende Schwerpunkte in Forschung und Lehre für die Professur ab:
 
  • Optimierte und kundenorientierte Gestaltung, Dimensionierung und Organisation von lokalen, nationalen und globalen Logistiksystemen
  • Ableitung von geeigneten operativen Logistikmodellen zur Steuerung und Kontrolle von lokalen, nationalen und globalen Güter- und dazugehörigen Informationsströmen sowie zweckmäßige Vorschläge zur Kooperation zwischen den beteiligten Akteuren.
Die Schlüsselwörter sind klare Fokussierung, starkes Engagement für die Universität, Aufgeschlossenheit, teamorientiert, innovativ, Toleranz, Theoriebildung, empirische Leistungsüberprüfung, angewandt und produktiv und international vernetzt.
nach oben